Werbeanzeigen

Orchideen – meine Leidenschaft

Hübsche blonde Frau, die Redakteurin der Website
Cristine Keidel, Online-Redakteurin und Orchideen-Freundin

Herzlich Willkommen auf meiner Website,

schön, dass Sie mich gefunden haben. Bestimmt lieben Sie Orchideen genauso sehr wie ich. Diese faszinierenden Hungerkünstler, die mit wenig Nahrung die herrlichsten Blüten hervorzaubern. Die es von winzig klein bis riesengroß gibt und die weltweit  in allen Klimazonen vorkommen.

 

Erstmals in Kontakt kam ich mit diesen schönen Pflanzen als Teenager: Die Eltern eines Freundes hatten eine Gärtnerei und züchteten Phalaenopsis. Nie werde ich den Eindruck vergessen, die diese Kostbarkeiten bei mir hinterließen, als ich sie zu tausenden, nach Farben sortiert, in den Gewächshäusern sah. Nach der Führung durfte ich mir ein Exemplar aussuchen und mit nach Hause nehmen. Ich entschied mich für eine kräftige Pflanze mit sehr großen weißen Blüten.

Stolz trug ich meine Errungenschaft heim und gab ihr einen Ehrenplatz an einem Südfenster. Ich hängte sie so hoch auf, dass die hochsommerliche Sonne ihr nichts anhaben konnte. Dafür belohnte sie mich viele Jahre mit immer wieder neuen Blütenrispen. Was aus ihr geworden ist, weiß ich gar nicht mehr.

Später, als ich nach Studium und Beruf in Elternzeit ging, erinnerte ich mich an meine Faszination für Orchideen und entwickelte eine ausgeprägte Leidenschaft. Es verging kaum eine Woche, in der ich nicht durch wohlsortierte Gartencenter zog auf der Suche nach einem neuen Exemplar für meine Sammlung. Ich wurde mutiger. Als ich alle Farben an Phalaenopsis auf der Fensterbank hatte, öffnete ich mich auch für andere Gattungen.

Cattleyas und Frauenschuhe
Und so zogen nach und nach auch Cattleyas, Odontoglossums und Frauenschuhe bei mir ein. Zum Glück wohnten wir damals in einer Altbauwohnung mit großen Scheiben und sehr breiten Fensterbänken. Irgendwann pflegte ich dann über 50 verschiedene Orchideen in unserer 80 Quadratmeter Wohnung und auf dem Balkon. Die Diagnose war eindeutig: Ich war mit dem Orchideen-Virus infiziert. Mein Mann beäugte meine Sammlerleidenschaft misstrauisch und erklärte mich für komplett verrückt, als ich ihm von meiner Idee eines Epiphytenstamms erzählte.

Trotzdem zogen wir im Mondschein los und besorgten uns in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einen zwei Meter langen Baumstamm aus dem nahegelegenen Wald, den er fachmännisch in der Wand verankerte. Ich bepflanzte dann das Ungetüm von 40 Zentimeter Durchmesser mit verschiedenen Orchideen und Epiphyten. Er war viele Jahre die Zierde unseres Wohnzimmers.

Inzwischen sind wir umgezogen in ein nicht so orchideenfreundliches Haus, die Kinder sind groß und ich bin wieder berufstätig. Mein Bestand hat sich auf wenige Exemplare verkleinert, weil mir einfach die Zeit fehlt. Aber die Faszination für diese wundervollen Geschenke der Natur sind geblieben. Statt sie zu pflegen, schreibe ich jetzt über sie. Unterhaltsam, informativ und mit vielen Bildern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Cristine Keidel

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

von Anders Noren.

Nach oben ↑